
Glücksspiel-Survey 2025: Stabile Teilnahme und steigende Akzeptanz von Schutzmaßnahmen in Deutschland

Das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) zusammen mit der Universität Bremen veröffentlichte am 11. März 2026 die Ergebnisse des repräsentativen Glücksspiel-Survey 2025 und lieferte damit aktuelle Daten zur Glücksspielteilnahme in der Bevölkerung; die Studie basiert auf 12.340 Interviews, die zwischen August und November 2025 durchgeführt wurden, und zeigt, dass sowohl die Teilnahmequoten als auch die damit verbundenen Probleme im Vergleich zu den Erhebungen von 2021 und 2023 weitgehend unverändert geblieben sind.
Hintergrund und Methodik der Erhebung
Researchers der beiden Institutionen führten die Befragung als repräsentative Studie durch, um ein genaues Bild der aktuellen Situation im deutschen Glücksspielmarkt zu erhalten, während die Interviews gezielt über verschiedene Bevölkerungsgruppen verteilt wurden, um statistische Zuverlässigkeit zu gewährleisten; die Ergebnisse dienen als Grundlage für die fortlaufende Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags, der seit 2021 die rechtlichen Rahmenbedingungen regelt.
Die Erhebungsmethode umfasste telefonische und Online-Interviews, die sowohl quantitative Daten zur Teilnahmehäufigkeit als auch qualitative Aspekte wie die Wahrnehmung von Risiken erfassten, und die Stichprobe von über 12.000 Personen ermöglichte präzise Rückschlüsse auf nationale Trends; Experten betonen, dass solche regelmäßigen Surveys wichtige Einblicke in langfristige Entwicklungen bieten.
Wesentliche Ergebnisse im Vergleich zu früheren Jahren
Die Daten zeigen eine stabile Glücksspielteilnahme, die sich seit den vorangegangenen Erhebungen nicht signifikant verändert hat, während die Häufigkeit von problematischem Verhalten ebenfalls auf ähnlichem Niveau blieb; im Detail blieben die Anteile der Personen, die regelmäßig an Glücksspielen teilnehmen, konstant, und die Prävalenz von suchtbezogenen Problemen wies keine nennenswerten Schwankungen auf.
Statistiken aus dem Survey 2025 belegen, dass die Gesamtbeteiligung an Lotterien, Sportwetten und Online-Spielen mit den Werten von 2021 und 2023 übereinstimmt, und die Forscher führen diese Konstanz auf die etablierten Regulierungsmaßnahmen zurück; zudem ergaben die Auswertungen, dass regionale Unterschiede innerhalb Deutschlands weiterhin bestehen, aber insgesamt keine dramatischen Verschiebungen auftraten.

Wachsende Akzeptanz von Spieler- und Jugendschutzmaßnahmen
Ein zentrales Ergebnis der Studie liegt in der zunehmenden öffentlichen Unterstützung für Maßnahmen zum Spieler- und Jugendschutz, die laut den Befragten stärker akzeptiert werden als in früheren Jahren; die Teilnehmer äußerten vermehrt Zustimmung zu Alterskontrollen, Werbebeschränkungen und Hilfsangeboten für Betroffene, während die Akzeptanzquote im Vergleich zu 2023 weiter anstieg.
Diese Entwicklung spiegelt sich in den Umfrageantworten wider, die eine breitere Zustimmung zu präventiven Instrumenten wie Selbstsperren und Informationskampagnen dokumentieren, und die Forscher sehen darin einen positiven Effekt der laufenden Regulierungsbemühungen; gleichzeitig deuten die Zahlen darauf hin, dass die Bevölkerung die Notwendigkeit solcher Schutzvorkehrungen zunehmend anerkennt.
Relevanz für die Evaluation des Glücksspielstaatsvertrags
Die Studienergebnisse liefern konkrete Daten, die bei der fortlaufenden Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags eine wichtige Rolle spielen, und sie unterstreichen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Anpassung der Regelungen an aktuelle Entwicklungen; im Juli 2026 werden diese Erkenntnisse voraussichtlich in weitere Diskussionen über die Effektivität der bestehenden Gesetze einfließen.
Die stabile Situation bei Teilnahme und Problemen deutet darauf hin, dass die aktuellen Vorgaben grundsätzlich wirksam sind, während die gestiegene Akzeptanz von Schutzmaßnahmen zusätzliche Spielräume für Verschärfungen eröffnet; der vollständige Bericht steht über Presseportale zur Verfügung und enthält detaillierte Tabellen sowie methodische Erläuterungen.
Ausblick und weitere Entwicklungen
Die Veröffentlichung der Ergebnisse am 11. März 2026 markiert einen weiteren Schritt in der systematischen Beobachtung des Glücksspielverhaltens in Deutschland, und die beteiligten Institutionen planen Folgeerhebungen, um Trends langfristig zu verfolgen; die Daten dienen als evidenzbasierte Grundlage für politische Entscheidungen und wissenschaftliche Analysen gleichermaßen.
Beobachter weisen darauf hin, dass die Konstanz der Zahlen trotz veränderter Marktbedingungen wie der Zunahme digitaler Angebote bemerkenswert ist, und sie erwarten, dass künftige Surveys weitere Aufschlüsse über die Auswirkungen neuer Regulierungen liefern werden; die Akzeptanz von Jugendschutzmaßnahmen könnte dabei als Indikator für gesellschaftliche Veränderungen fungieren.
Conclusion
Der Glücksspiel-Survey 2025 bestätigt mit seinen auf 12.340 Interviews gestützten Ergebnissen eine stabile Lage bei der Teilnahme und den Problemen, während die wachsende Zustimmung zu Schutzmaßnahmen positive Signale für die Evaluation des Glücksspielstaatsvertrags sendet; die Publikation durch ISD und Universität Bremen am 11. März 2026 bietet damit eine fundierte Basis für weitere Schritte in der Regulierung und Prävention.